Keywords, Kategorien & Sichtbarkeit
Warum gute Buch-Keywords über Erfolg oder Unsichtbarkeit entscheiden
Ein gutes Buch zu schreiben ist schwer genug. Doch selbst das beste Manuskript nützt wenig, wenn es von den richtigen Leser:innen nicht gefunden wird. Genau hier beginnt für viele Autor:innen ein oft unterschätztes, aber entscheidendes Thema: Keywords, Kategorien & Sichtbarkeit. Besonders im Selfpublishing sind sie kein „Bonus“, sondern ein zentrales Werkzeug für Sichtbarkeit. Trotzdem werden sie häufig nach Bauchgefühl gewählt, aus Listen kopiert oder ganz an den Schluss des Veröffentlichungsprozesses geschoben. Das Ergebnis: Bücher landen in falschen Kategorien, konkurrieren mit unpassenden Titeln oder verschwinden in der Masse. Dieser Beitrag erklärt, warum Keywords und Kategorien so wichtig sind, welche Fehler häufig passieren – und wie strukturierte Tools dabei helfen können, diesen Teil des Veröffentlichens strategisch anzugehen.
Was Keywords im Buchmarkt wirklich leisten
Keywords sind keine bloßen Schlagwörter. Sie sind die Verbindung zwischen Leser:innen-Suche und deinem Buch. Wenn jemand bei Amazon, Thalia oder anderen Plattformen nach bestimmten Begriffen sucht, entscheiden Keywords darüber, ob dein Titel überhaupt angezeigt wird.
Dabei erfüllen Keywords mehrere Aufgaben gleichzeitig:
- Sie ordnen dein Buch thematisch ein
- Sie helfen Algorithmen, dein Buch passenden Zielgruppen zu zeigen
- Sie beeinflussen, mit welchen Büchern du verglichen wirst
- Sie bestimmen indirekt deine Sichtbarkeit in Rankings und Empfehlungsleisten
Kurz gesagt: Keywords sind nicht für Autor:innen gedacht – sie sind für Suchmaschinen und Leser:innen.
Kategorien: Mehr als nur ein Genre
Ähnlich unterschätzt werden Kategorien. Viele Autor:innen wählen einfach das offensichtlichste Genre aus und lassen es dabei bewenden. Doch Kategorien sind ein mächtiges Steuerungsinstrument.
Eine kluge Kategoriewahl kann:
- dein Buch schneller sichtbar machen
- Konkurrenzdruck reduzieren
- gezieltere Leser:innen ansprechen
- Testläufe für unterschiedliche Zielgruppen ermöglichen
Ein Roman kann beispielsweise gleichzeitig romantisch, düster, spannend oder futuristisch sein. Die Frage ist nicht, was alles zutrifft, sondern wo dein Buch aktuell die besten Chancen hat.
Typische Fehler bei Keywords & Kategorien
Viele Probleme entstehen nicht aus Unwissen, sondern aus Unsicherheit. Zu den häufigsten Fehlern gehören:
- sehr allgemeine Keywords wie „Roman“, „Liebe“ oder „Spannung“
- rein emotionale Begriffe ohne Suchvolumen
- Kategorien, die thematisch passen, aber extrem überlaufen sind
- fehlende Abstimmung zwischen Inhalt, Beschreibung und Keywords
- keine Tests oder Anpassungen nach der Veröffentlichung
Gerade hier verlieren viele Bücher Potenzial, obwohl sie handwerklich gut geschrieben sind.
Warum Bauchgefühl allein nicht reicht
Natürlich kennen Autor:innen ihre eigenen Geschichten am besten. Doch Leser:innen suchen anders, als Autor:innen denken. Während Schreibende oft in Motiven, Figuren und Stimmungen denken, suchen Leser:innen nach klaren Mustern:
- Genre + Ton
- bekannte Tropes
- bekannte Kombinationen
- klare Erwartungen
Zwischen diesen beiden Perspektiven entsteht eine Lücke. Genau diese Lücke muss Keyword-Arbeit schließen.
Struktur statt Raten: Wie datenbasierte Analyse hilft
Statt Keywords willkürlich zusammenzustellen, lohnt sich ein strukturierter Blick auf:
- Genre-Zuordnung
- Subgenres und Nischen
- Tropes und Themen
- Suchintention
- Konkurrenzdichte
Moderne Tools können dabei helfen, diese Faktoren zusammenzuführen und sichtbar zu machen. Nicht, um Entscheidungen abzunehmen – sondern um sie fundiert zu treffen.
Keyword-Strategie statt Keyword-Liste
Eine gute Keyword-Strategie besteht nicht nur aus sieben Begriffen im Backend. Sie umfasst mehrere Ebenen:
- Haupt-Keywords für Genre & Ton
- unterstützende Begriffe für Themen & Motive
- Longtail-Keywords für spezifische Suchanfragen
- Keywords für Beschreibung, Untertitel und Werbetexte
Erst das Zusammenspiel dieser Ebenen sorgt dafür, dass ein Buch nicht nur gefunden wird, sondern auch bei den richtigen Leser:innen landet.
Sichtbarkeit ist kein Zufall Viele Autor:innen erleben, dass ihre Bücher plötzlich besser laufen, nachdem sie Kategorien oder Keywords angepasst haben. Das liegt nicht an Magie, sondern an besserer Zuordnung. Algorithmen reagieren nicht auf Qualität – sie reagieren auf Signale. Und Keywords sind eines der stärksten Signale, die du bewusst beeinflussen kannst.
Wie Scribigo bei Keywords, Kategorien & Sichtbarkeit unterstützt
Genau hier setzt die Keyword- und Kategorienfunktion von Scribigo an. Statt isolierte Begriffe auszuspucken, betrachtet Scribigo:
- Genre-Kombinationen
- thematische Schwerpunkte
- Zielgruppen-Signale
- Plattform-spezifische Anforderungen
Das Ergebnis ist keine einfache Liste, sondern eine strategische Einordnung, die sowohl Keywords als auch Kategorien sinnvoll miteinander verbindet. Besonders hilfreich ist dabei, dass Scribigo nicht nur offensichtliche Wege zeigt, sondern auch alternative Kategorien und Longtail-Ansätze sichtbar macht – also dort ansetzt, wo viele Bücher übersehen werden. Keyword-Arbeit ist kein notwendiges Übel. Richtig eingesetzt, kann sie sogar helfen, das eigene Buch klarer zu sehen. Sie zwingt dazu, Fragen zu beantworten wie:
Worum geht es wirklich? Für wen ist dieses Buch gedacht? Welche Erwartungen weckt es?
Damit wird Keyword-Arbeit zu einem Teil der inhaltlichen Schärfung – nicht nur zu einem Marketing-Schritt.
Fazit: Sichtbarkeit beginnt mit Klarheit
Keywords und Kategorien sind keine Garantie für Erfolg. Aber ohne sie bleibt selbst ein starkes Buch oft unsichtbar. Wer bereit ist, diesen Teil des Veröffentlichens bewusst anzugehen, verschafft sich einen echten Vorteil – besonders in einem Markt, der täglich wächst.
Tools wie Scribigo helfen dabei, diesen Prozess strukturiert, nachvollziehbar und ohne Rätselraten zu gestalten. Nicht, um Kreativität zu ersetzen, sondern um ihr den Raum zu geben, den sie verdient: gesehen zu werden.



